Stellen Sie sich vor: Sie warten auf den Weihnachtsmann, schauen in den dunklen Himmel und … sehen nichts. Falsch gedacht! Fast jeder in den USA plant Heiligabend – doch die wenigsten wissen, dass ihnen ein kosmisches Spektakel entgehen könnte, das buchstäblich den Himmel über ihnen erleuchtet. Viele im Land unterschätzen gerade, wie nah dieses astronomische Ereignis wirklich ist.
Wir reden hier nicht über ein kleines Leuchten. Die aktuelle Sonnenaktivität spielt verrückt, und das ist Ihre Chance. Wenn Sie in bestimmten Bundesstaaten wohnen, könnten Sie gerade Zeuge eines Ereignisses werden, das normalerweise Nordlichtern vorbehalten bleibt. Verpassen Sie diesen einmaligen Weihnachtsabend-Film nicht, nur weil Sie die falschen Infos haben.
Die Sonne spielt verrückt: Warum Heiligabend anders wird
Manche sagen, die Sonne sei müde. Meine Recherche beim National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) zeigt das Gegenteil: Sie ist gerade extrem aktiv. Ein riesiges ‚koronales Loch‘ pustet Sonnenwind in unsere Richtung, der die Bedingungen für Polarlichter drastisch verschlechtert – oder besser gesagt, verbessert.

Wo Sie wirklich suchen müssen (Die Überraschungsliste)
Normalerweise denken wir, Polarlichter gibt es nur in Alaska. Falsch! Die aktuelle Intensität verschiebt die Sichtbarkeitszone weit nach Süden. Wenn Sie in diesen Bundesstaaten sind, ziehen Sie sich warm an und stellen Sie den Wecker:
- Die nördlichsten Zipfel von Washington und Idaho.
- Städte am Obersee in Michigan und Wisconsin.
- Die Ränder von North und South Dakota.
- Maine, wenn der Himmel dort tiefschwarz ist.
Das Entscheidende: Diese Bedingungen könnten schon am Mittwochabend beginnen, sich aufzulösen. Sie haben nur ein kurzes Zeitfenster, bevor die kosmische Show vorbei ist.
Der versteckte Trick, um die Aurora nicht zu verpassen
Sie fragen sich, wie Sie das Spektakel einfangen, wenn es nur schwach leuchtet? Viele Beobachter machen den Fehler, nur mit dem bloßen Auge zu schauen. Was ich selbst in den letzten Monaten beobachtet habe und was NASA bestätigt: Ihre Technik ist besser als Ihr Auge.
Hier sind die Schritte, die Sie *jetzt* prüfen sollten, besonders wenn Sie in den genannten Regionen wohnen:

- Dunkelheit ist König: Vergessen Sie die Stadtbeleuchtung. Fahren Sie mindestens 30 Minuten aus der nächsten größeren Ortschaft heraus. Denken Sie an eine ländliche Gegend, die typisch für das Hinterland bei Ihnen ist.
- Smartphone-Hack: Nutzen Sie den Nachtmodus Ihrer Kamera oder des Smartphones. Die Sensoren sind empfindlicher für das Lichtspektrum der Aurora als unsere müden Augen.
- Das Zeitfenster: Die beste Zeit liegt, wie von NOAA bestätigt, zwischen 22:00 Uhr und 04:00 Uhr Ortszeit. Planen Sie das Glühwein-Trinken danach ein!
Achtung: Es geht nicht nur um Sonnenstürme. Oftmals sind es koronale Massenauswürfe (CME), die wie eine riesige Sonnenwelle die Erde treffen. Ein solcher Einschlag wird am Mittwoch erwartet und könnte die Bedingungen nochmal ordentlich anheizen.
Was kommt nach den Feiertagen?
Das Tolle ist: Experten erwarten, dass intensive magnetische Aktivitäten, die Polarlichter auslösen, noch bis 2026 anhalten werden. Weihnachten ist also vielleicht nur der Anfang. Für dieses Jahr gilt: Wenn die Dunkelheit hereinbricht, schauen Sie nach Norden – und halten Sie das Handy bereit.
Haben Sie schon einmal Polarlichter in den USA gesehen? Oder erwarten Sie dieses Himmelsfeuerwerk an Heiligabend in Ihrer Gegend?









