Kennen Sie das? Der Vormittag läuft gut, aber um 15 Uhr sackt die Energie ab, und der Darm meldet sich mit einem dumpfen Gefühl. Viele von uns greifen dann reflexartig zur nächsten Tasse Kaffee oder einem zuckerhaltigen Snack, um das Tief zu bekämpfen. Doch das ist kontraproduktiv für Ihre Leistung im Job.
Startup-Gründer Max Marchione (25) setzt auf einen ganz anderen Trick, der ihm hilft, lange Arbeitstage zu meistern und dabei seinen Darm auf Vordermann zu halten. Er nutzt einen speziellen Daily-Smoothie, der mehr kann als nur sattmachen. Was Sie jetzt wissen müssen: **Es geht nicht um teure Kurse, es geht um die richtige Mischung.**
Warum Gesundheit plötzlich zum Statussymbol wird
In unserer schnelllebigen Welt, besonders wenn man in der Tech-Szene oder als Selbstständiger tätig ist, wird Selbstfürsorge zur Karriereversicherung. Marchione, Mitbegründer der Gesundheits-App Superpower (unterstützt von Persönlichkeiten wie Steve Aoki), sieht das klar: „Wer über seine Biomarker spricht, zeigt, dass er seine Leistungsfähigkeit ernst nimmt.“
Viele Unternehmer, die wir beobachten, optimieren ihre Arbeitsabläufe, aber vernachlässigen den Motor – den eigenen Körper. Marchione greift dabei tief in die Trickkiste und geht über die Standard-Empfehlungen hinaus. Das mag manche abschrecken, aber die Ergebnisse sprechen für sich.

Der ungewöhnliche Ansatz: Mehr als nur Vitamine
Bevor wir zum Smoothie kommen, eine Warnung: Marchione ist kein Fan von Halbwissen. Er nutzt Wearables wie den Oura-Ring und experimentiert sogar mit Supplements, die nicht jeder kennt (Stichwort: BPC-157 zur Verletzungsheilung). Aber sein tägliches Ritual ist für jeden umsetzbar.
Der Knackpunkt liegt im Verhältnis: 50 Gramm Protein und 20 Gramm Ballaststoffe – alles verpackt in nur 400 Kalorien. Das hält Blutzuckerspiegel stabil und sorgt für langanhaltende Sättigung, was wir hier in Deutschland oft durch zu kohlenhydratreiche Mittagessen torpedieren.
Das Rezept, das Gründer wach hält: Die Schlüssel-Zutaten
Marchiones Fokus liegt auf der Kombination: Ausreichend Protein für die Muskulatur und Ballaststoffe für einen gesunden Darm, der Nährstoffe effizient aufnimmt. Aber welche Zutaten braucht es konkret, damit der Smoothie seine volle Wirkung entfaltet?
Hier ist der „Stack“, den er teilt. Achten Sie genau auf die Details, denn es sind nicht die üblichen Verdächtigen:

- Wilde Blaubeeren: Er schwört auf die Wildform, weil sie mehr Flavonoide liefern.
- Ziegenmilch-Molkenprotein: Angeblich leichter verdaulich als Kuhmilch-Protein – ein essenzieller Tipp für alle mit empfindlichem Magen.
- Kollagen und Kolostrum: Ergänzungen, die oft übersehen werden, wenn es nur um schnelles Protein geht. Gut für Haut und Bindegewebe.
- Açaí und Kakao: Die Antioxidantien-Bombe.
- L-Glutamin: Wird oft als Aminosäure für das Immunsystem genannt, ist aber laut Marchione kritisch für die Verdauung.
Der wichtigste Lifehack: Niemals ohne Enzyme!
Und jetzt kommt der Punkt, den fast alle beim Trinken von Proteinshakes ignorieren: die Verdauung. Wenn Sie große Mengen Protein auf einmal zu sich nehmen, kann das Ihr System überfordern, was zu Energieabstumpfung führt – genau das, was Sie vermeiden wollen.
Marchione hat eine klare Regel: **Zu seinem proteinlastigen Mix fügt er immer Verdauungsenzyme hinzu.** Ohne diese Enzyme schreibt er, kommt es sofort zur „geistigen Trübheit“ (Brain Fog). Das ist das genaue Gegenteil des gewünschten Effekts!
Kontrollieren Sie einmal Ihren Proteinkonsum. Wenn Sie stark supplementieren, aber Verdauungsenzyme weglassen, werfen Sie im Grunde wertvolles Gut weg, das Ihr Körper nicht richtig verarbeiten kann. Das gilt besonders, wenn man in Deutschland lebt und vielleicht schon durch andere, versteckte Nahrungsbestandteile chronisch belastet ist.
Denken Sie beim nächsten Mal beim Mixen also nicht nur an das „Was“, sondern vor allem an das „Wie nehme ich es auf?“. Probieren Sie die enzymatische Unterstützung aus, bevor Sie mehr Pulver hinzufügen. Welche Zutat in Ihrem morgendlichen Ritual halten Sie für absolut unverzichtbar – und welche Überraschung steckt in Ihrem aktuellen Lieblings-Smoothie?









