Es ist Neujahr, die meisten entspannen sich von den Feierlichkeiten, und dann passiert es: Mitten in der Ruhe meldet der kolumbianische Geologische Dienst ein weiteres Beben. Viele schütteln die Möbel ab und denken: „Ach, nur eine kleine Übung.“ Aber genau hier liegt der gefährliche Denkfehler. Ich habe mir die Daten der ersten Stunden des neuen Jahres angesehen, und es gibt ein Muster, das viel ernster ist als nur ein leichtes Rütteln an der Küste.
Bevor Sie den Tag genießen, müssen Sie wissen, wo und wie stark die Erde wirklich vibriert hat. Es geht nicht nur um das aktuelle Beben, sondern darum, was die Aktivität in Peru im Umfeld bedeutet, direkt vor unserer Haustür in Lateinamerika. Die Küste ist unruhig, und das sollten Sie nicht ignorieren.
Das Beben, das niemand spüren sollte: Chocó im Fokus
Am Donnerstagabend, kurz nach 18:15 Uhr, zitterte die Region Bahía Solano im Departement Chocó. Die Magnitude war mit 2.5 zwar niedrig, aber die Tiefe ist der eigentliche Knackpunkt.
Warum „oberflächlich“ kein Grund zur Entspannung ist
Die Meldung sprach von einer „oberflächlichen“ Tiefe, das heißt, weniger als 30 km unter der Oberfläche. Stellen Sie sich das wie einen dünnen Riss in einer dünnen Glasscheibe vor – die Energie kommt sofort ungefiltert durch. Bei tieferen Beben wird die Energie vorher absorbiert. Hier lag der Fokus genau dort, wo die Felsen Spannung aufbauen.

- Epizentrum: Bahía Solano, Chocó (Nordwestkolumbien).
- Magnitude: 2.5 – leicht, aber lokal spürbar.
- Zeitpunkt: Exakt 18:15 Uhr Ortszeit.
Bisher gibt es keine Meldungen über Schäden oder Verletzte. Gut, denken Sie vielleicht. Aber das ist nur die halbe Miete.
Die kalte Dusche: Das erste Beben des Jahres
Viele haben das erste Zittern des Jahres möglicherweise gar nicht registriert oder es als Nachbeben abgetan. Bereits am Morgen (10:17 Uhr) gab es ein Beben der Stärke 3.0 in Los Santos, Santander (etwas Landesinnere).
Das Interessante hierbei? Die Tiefe betrug satte 143 Kilometer. Das ist das genaue Gegenteil des Chocó-Bebens. Der Geologische Dienst beobachtet diesen seismischen Gürtel sehr genau, aber viele Küstenanwohner in Kolumbien tun dies nicht. Sie denken, Erdbeben betreffen nur die Andenregion.
Der besorgniserregende Blick über die Grenze: Perus „Feuerring“-Problem
Was wir in Kolumbien sehen, ist nur ein Symptom der größeren tektonischen Unruhe in der Region. Wenn Sie denken, das betrifft Sie nicht, schauen Sie nur kurz nach Süden.

In den letzten 14 Stunden meldete Peru eine Serie von Beben entlang der Küste, besonders um Chilca (Lima) – Magnitude 4.4, 4.2, und 4.5. Diese Region liegt direkt am Pazifischen Feuerring.
Der heimliche Hinweis: Die Experten in Peru registrierten ebenfalls am 1. Januar ein starkes Beben der Stärke 4.5 bei San Juan (Ica). Das sind keine Zufälle mehr, sondern eine klare Anzeichen für freigesetzte Spannung.
Ihr Notfall-Check: Was Sie jetzt nicht vergessen dürfen
Ich weiß, es ist Neujahr und Sie wollen keine Panik. Aber ein bisschen Vorbereitung kostet Sie nur 5 Minuten und spart Ihnen im Ernstfall Stunden oder Schlimmeres. Viele Lateinamerikaner haben ihre Notfalltasche seit der Pandemie nicht mehr angerührt. Das ist jetzt die Zeit für den schnellen Check, bevor die nächste größere Welle kommt.
- Überprüfen Sie die Wasserreserven: Mindestens drei Liter pro Person, die noch haltbar sind. Denken Sie nicht an die teure Flasche Mineralwasser aus dem Supermarkt – greifen Sie lieber zu alten, aber sauberen Reserven.
- Kommunikation: Legen Sie ein kleines batteriebetriebenes Radio bereit. Ihr Handy wird schneller leer sein als Ihre Nerven.
- Schwere Möbelstücke: Sind die Regale in Wohn- und Schlafzimmern wirklich an der Wand befestigt? Ein oberflächliches Beben kann alles runterreißen, was nicht bombenfest sitzt. Diesen Punkt vergessen 9 von 10 Haushalten.
Die Erde meldet sich zum Jahresanfang laut und deutlich. Ignorieren Sie die kleinen Signale nicht, nur weil sie an einem Feiertag kamen. Seien Sie die Person, die vorbereitet ist, während andere noch wach werden.
Haben Sie die Nähe zu diesen seismischen Zonen in Kolumbien unterschätzt? Teilen Sie uns mit, ob Sie die Vibrationen in Ihrer Region gespürt haben – oder ob Sie dachten, das war nur der Nachbar, der um 6 Uhr morgens seinen neuen, schweren Kühlschrank bewegt hat!









