Warum Argentinien bei diesem Himmelspektakel der „Blutmond“-Experte ist

Vergessen Sie, was Sie über langweilige Himmelsereignisse wissen. Im März 2026 kommt ein kosmisches Event, das selbst passionierte Beobachter staunen lässt: die totale Mondfinsternis, bekannt als „Blutmond“. Viele Regionen schauen am Ende nur in die Röhre – aber Argentinien? Sie haben das exklusive Ticket für die beste Show.

Wenn Sie dachten, Astronomie sei abstrakt, denken Sie um. Dieses Ereignis wird fast 80 Minuten lang dauern, und nur ein winziger Bruchteil der Weltbevölkerung wird das volle Schauspiel erleben dürfen. Ich habe mir die Daten angesehen, und die Wahrheit ist: Wir Glücklichen in Südamerika haben einen klaren Vorteil, den Sie nicht verpassen dürfen.

Der Trick, warum der Mond rot wird – und warum er nicht einfach verschwindet

Jedes Mal, wenn der Mond in den Kernschatten der Erde taucht, erwarten viele, er müsste komplett schwarz werden. Aber das passiert nicht. Hier kommt der geniale geografische Filter ins Spiel.

Der Grund für die dramatische Färbung liegt in unserer eigenen Erdatmosphäre. Stellen Sie sich das vor wie einen riesigen, kosmischen Filter:

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  • Die Atmosphäre beugt das Sonnenlicht.
  • Sie streut das blaue Licht weg (deshalb ist der Himmel tagsüber blau).
  • Was übrig bleibt und auf den Mond projiziert wird, sind die tiefen, langwelligen Rottöne – wie bei jedem spektakulären Sonnenuntergang.

Es ist buchstäblich das Licht aller Erdlinge, das den Mond in diesem Moment rötet. Aber nur bestimmte Orte sehen es richtig.

Die Exklusivitätsfalle: Nur 2% sehen wirklich alles

Die Daten sind hart. Laut Time and Date werden weltweit nur etwa 176 Millionen Menschen alle Phasen – von der Penumbra bis zur totalen Bedeckung – perfekt sehen können. Das sind gerade mal 2% der Weltbevölkerung!

Während große Teile Asiens und Nordamerikas nur Teile sehen, **steht Argentinien, zusammen mit dem Westen Nordamerikas und Neuseeland, auf der Gästeliste für das komplette 80-minütige Spektakel.** Wenn Sie in Buenos Aires oder Córdoba leben, ist das Ihr Vorteil gegenüber jenen in Europa.

Maximale Sichtbarkeit: Was Sie jetzt für die Fotografie vorbereiten müssen

Ein guter Beobachter ist vorbereitet. Wenn Sie versuchen, dieses Ereignis mit dem Handy zu knipsen, ist die Enttäuschung vorprogrammiert: Der rote Mond wird entweder eine überbelichtete, weiße Scheibe oder gar nicht sichtbar.

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In meiner Praxis habe ich festgestellt, dass Anfänger oft die falschen Einstellungen nutzen. Hier ist der schnelle Tipp, um beeindruckende Aufnahmen zu machen, ohne jahrelanges Wissen:

  1. Stativ besorgen: Absolut notwendig, da die Belichtungszeit länger sein muss.
  2. Manueller Modus (Pro-Modus): Verwenden Sie ihn unbedingt, sonst regelt die Kamera automatisch falsch.
  3. ISO niedrig halten (unter 800): Das vermeidet digitales Rauschen.
  4. Belichtungszeit experimentieren: Starten Sie bei 1/15 Sekunde und gehen Sie langsam hoch, bis der Kontrast stimmt.

Der Geheimtipp: Wenn der Mond gerade erst in die totale Finsternis eintritt, hat er oft noch kupferfarbene Ränder. Das ist der beste Moment für Farbfotos, bevor er tiefer in den Kernschatten rutscht und dunkler wird.

Finale: Das Warten auf den roten Schein

Zwischen dem 2. und 4. März 2026 haben wir die Chance, Zeuge eines Ereignisses zu werden, das buchstäblich durch unsere eigene Atmosphäre gefiltert wird. Für uns in Argentinien ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass wir das Spektakel in seiner vollen Pracht erleben dürfen.

Haben Sie schon einen astronomischen Ausflug geplant, oder halten Sie es lieber gemütlich vom Balkon aus? Was ist Ihre wichtigste Regel, um einen perfekten Nachthimmel-Schnappschuss zu machen?

Philip Wienberg
Philip Wienberg

Co-founded Germany's first alcohol-free craft beer brand in 2018. Now a freelance Copywriter & Creative Director with 15+ years in top German ad agencies. Led teams of 30+ creatives, winning 100+ awards together - some even for real work, not just the award circuit.

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