Sie werfen dieses eine Ding in Thailand weg und zahlen unnötig drauf

Waren Sie schon einmal in Thailand und hatten das Gefühl, alles falsch zu machen? Die meiste Zeit bezahlen Touristen nicht nur zu viel, sondern erleben auch eine völlig gefilterte, langweilige Version dieses unglaublichen Landes. Ich lebe seit über einem Jahr hier und sehe es immer wieder: Der Traumurlaub wird durch unnötigen Stress und verpasste Authentizität ruiniert.

Hören Sie sofort auf mit diesen 5 typischen Fehlern, die jeder vermeidet, der Thailand wirklich kennenlernen will. Denn diese Lektionen ersparen Ihnen auf Ihrer nächsten Reise viel Ärger und Bares.

Fehler 1: Sie folgen wie die Schafe der roten Fahne

Wenn ich eine Gruppe von 30 Touristen sehe, die im Gleichschritt ihrem Reiseführer oder einer einzigen, leuchtend roten Flagge hinterherlaufen, weiß ich: Hier wird gerade Authentizität gegen Effizienz getauscht. Große Gruppenreisen sind in einem so vielfältigen Land wie Thailand reine Verschwendung.

Der Unterschied? Ein privates Longtail-Boot, ein lokaler Skipper, der die geheimen Buchten kennt, und ein paar kühle Changs aus dem Supermarkt. Das ist Freiheit. Das ist Ihr Tempo.

Viele glauben, es sei zu kompliziert, alles selbst zu organisieren, aber das ist ein Mythos des alten Reisens. Heute erledigen Sie alles mit dem Handy:

  • Grab für den Transport.
  • Agoda für oft bessere Hotelangebote.
  • Google Translate, wenn es mal hakt.

Die tiefsten Erlebnisse warten immer dort, wo der öffentliche Bus nicht hält.

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Fehler 2: Sie ignorieren den perfekten Reisezeitraum – und zahlen das Fünffache

Ich habe alle drei Jahreszeiten in Thailand verbracht. Der Unterschied zwischen der Nebensaison und dem Touristenansturm ist dramatisch. Die Hochsaison verwandelt idyllische Dörfer in Stresszonen.

Wann ist es am schlimmsten? Denken Sie daran, je nach Region variiert es:

  • Phuket: Dezember bis April ist hoffnungslos überlaufen.
  • Bangkok: November bis Februar (obwohl es dort nie wirklich still wird).

Wenn die Massen kommen, explodieren die Preise und der Service. Ich habe beobachtet, wie einfache Dinge, selbst Kokosnüsse auf den Inseln, bis zu fünfmal teurer wurden. Weniger Verkehr, bessere Preise und deutlich weniger Gedränge – das bekommen Sie nur außerhalb der Hauptmonate.

Fehler 3: Sie zahlen 20 Dollar für ein Essen, das Sie für 3 Dollar bekommen

Ich gestehe: Bei meiner ersten Reise habe ich eine Woche lang nur Fast Food gegessen, weil mir die Streetfood-Stände zu fremd waren. Ein verheerender Fehler! Die wahre thailische Küche findet man auf der Straße.

Sie fliegen um die halbe Welt, um dann in überteuerten Hotelrestaurants mittelmäßige Küche zu essen? Für weniger als drei Dollar bekommen Sie einen Pad Krapow, der frisch und intensiv schmeckt. Das ist nicht nur günstiger, sondern oftmals gesünder.

Dieses Prinzip gilt auch für Unterkünfte. Warum das beengte Zimmer im internationalen Luxushotel, wenn Sie für den gleichen Preis ein geräumiges Apartment mit Balkon in einem charmanten, ruhigeren Viertel bekommen?

Aber Achtung: Ein subtiler Punkt, den ich in meiner Praxis beobachtet habe: Es gibt nichts Lächerlicheres als Touristen, die ständig betonen, wie „billig“ alles sei. Es ist billig für Ihre Standards, aber es ist der Lebensunterhalt der Einheimischen.

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Fehler 4: Sie lassen die Party zur „Babysitting-Mission“ werden

Die thailändische Nightlife-Kultur ist verlockend, aber es gibt eine dünne Linie zwischen Spaß und bloßer Peinlichkeit. Übermäßiger Alkoholkonsum oder der falsche Umgang mit Substanzen kann schnell gefährlich werden, besonders in einem fremden Rechtssystem.

Letzten Monat musste ich auf Phuket einen angetrunkenen Touristen beruhigen, der fest davon überzeugt war, betrogen worden zu sein. Er war aggressiv und völlig außer Kontrolle. Was sich hier wie eine Zone ohne Konsequenzen anfühlt, kann in Asien schnell zu ernsthaften rechtlichen oder physischen Problemen führen.

Mein Tipp: Genießen Sie die Feiern, ja. Aber behalten Sie immer die Kontrolle über sich selbst. Ihre Sicherheit ist wichtiger als ein unkontrollierter Abend.

Fehler 5: Sie mieten freiwillig ein Motorrad (und gefährden Ihre Versicherung)

Ganz ehrlich: Der Verkehr in Bangkok oder auf den Inseln folgt einem Rhythmus, den Einheimische ihr Leben lang lernen. Sich als Tourist ohne Erfahrung mitten hinein zu stürzen, ist ein Akt der Barbarei – und des Selbstmords.

Das größte Problem ist nicht der Verkehr, sondern Ihr Schutz:

  • Betrugsfälle: Viele zahlen Strafen, weil sie den internationalen Führerschein nicht besitzen (was die meisten Mieter tun).
  • Medizinische Kosten: Ein Freund von mir, Sanitäter, sagt, Touristenunfälle seien sein Hauptproblem. Wer unversichert ist, bleibt auf horrenden Krankenhausrechnungen sitzen. Schlimmer noch: Ich habe erlebt, wie Freunde die Lebenserhaltenden Maßnahmen für Partner abschalten mussten, die nach einem simplen Crash auf dem Roller verletzt wurden.

Motorräder sind für die Einheimischen ein notwendiges Übel zur Verkehrsentlastung. Für Ihren „lässigen Ausflug“ sind sie ein unkalkulierbares Risiko. Bleiben Sie bei Grab oder den öffentlichen Tuktuks.

Wenn Sie diese fünf Fehler vermeiden, reisen Sie nicht nur sicherer, sondern Sie erleben das wahre Thailand, das sich Touristenmassen meistens versteckt. Haben Sie selbst einen dieser Fehler gemacht, oder gibt es einen Geheimtipp, den ich vergessen habe?

Philip Wienberg
Philip Wienberg

Co-founded Germany's first alcohol-free craft beer brand in 2018. Now a freelance Copywriter & Creative Director with 15+ years in top German ad agencies. Led teams of 30+ creatives, winning 100+ awards together - some even for real work, not just the award circuit.

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