Diesen einen Fehler machen 9 von 10 Deutschen im Urlaub – und ruinieren damit ihre Erholung!

Sie freuen sich wochenlang auf die freie Zeit: Keine E-Mails, keine Meetings, nur Ruhe. Doch am Ende der Woche fühlen Sie sich nur erschöpft? Das ist kein Zufall. Viele tauschen unbewusst eine Art von Arbeit gegen eine andere und verpassen so echte Erholung.

Die Psychologin Dr. Thema Bryant sieht dieses Phänomen ständig in ihrer Praxis. Was auf dem Papier nach Entspannung aussieht, ist in Wahrheit nur ein Tauschgeschäft, das Ihren Kopf nicht freibekommt. Wenn Sie nicht sofort umdenken, ist Ihre nächste Auszeit schneller vorbei, als Sie „Netflix“ sagen können.

Die Falle der „produktiven Faulheit“

Ich dachte, ich hätte es kapiert. Mein Plan für den Kurzurlaub klang fast schon meditativ: Nur eine schöne Sache pro Tag. Ein Töpferkurs für den Sohn, eine Massage, etwas Aufräumen. Klingt nach Erholung, oder? Leider nicht.

Weil ich dachte, „endlich Zeit zu haben“, habe ich automatisch alle Stapel abgearbeitet. Die Kinder nachmittags von der Schule holen, Abendessen kochen, das ewige Costco-Abo endlich abschließen. Ich fühlte mich effizient, fast schon heldenhaft.

Am Samstag traf mich die Erkenntnis wie ein Schlag: Ich war müde. Meine Absicht war gut, aber die Wirkung war eine andere.

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Was Dr. Bryant in meiner Urlaubsplanung fand

Ich sprach mit Dr. Thema Bryant, einer führenden Psychologin, über meinen „Urlaubs-Fail“. Ihre Diagnose traf ins Schwarze:

  • Sie haben Büroarbeit gegen Alltagsarbeit getauscht.
  • Fahren, Kochen, Wäsche – das alles ist Arbeit, auch wenn es sich nach Liebe oder Pflicht anfühlt.
  • Der Kopf hat keine Pause, weil er weiter Entscheidungen treffen muss.

Das ist der springende Punkt: Es sind die kleinen, aber ständigen Mini-Entscheidungen und Organisationen, die uns wirklich auslaugen. Sie sind wie ein undichter Wasserhahn, der leise tropft – gefühlt nichts Großes, aber am Ende ist der Eimer voll.

Der radikale Schritt, um wirklich abzuschalten

Wenn Sie im Urlaub in Schwaben oder Bayern sitzen und trotzdem den Abwasch organisieren oder die Steuerunterlagen sortieren: Sie machen es falsch. Echte Erholung braucht Leere im Kopf, nicht nur eine andere Beschäftigung.

Bryants wichtigster Rat ist deshalb konsequent:

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Erkennen Sie Hausarbeit und Organisation als Arbeit an, die Sie nicht entspannt.

Das bedeutet: Wenn es irgendwie möglich ist, lagern Sie diese Aufgaben aus. Das ist keine Faulheit, das ist Selbstschutz. Sei es eine Putzhilfe für ein paar Stunden oder der Partner, der das Kochen übernimmt. Nehmen Sie die Möglichkeit wahr, Aufgaben abzugeben, die Ihnen sonst die Leichtigkeit rauben.

Der wichtigste Satz für Ihre nächste Auszeit

Dr. Bryant gab mir einen Satz mit, den ich Ihnen jetzt mitgeben möchte. Er ist hart, aber notwendig, besonders wenn man im Alltag schon viel Verantwortung trägt:

„Ich bin es wert, mich von allem auszuruhen.“

Das „alles“ schließt die Planung des nächsten Abendessens, das Überprüfen der Schulkinder-Taschen und das leichte Aufräumen ein. Wenn die Akkus wieder voll sein sollen, müssen Sie den Stecker ziehen – nicht nur das Ladegerät wechseln.

Haben Sie in Ihrem letzten Urlaub auch unbewusst Ihren Job gegen den Haushalt getauscht? Erzählen Sie uns, welche „kleine Pflicht“ bei Ihnen die größte Erholung verhindert hat!

Philip Wienberg
Philip Wienberg

Co-founded Germany's first alcohol-free craft beer brand in 2018. Now a freelance Copywriter & Creative Director with 15+ years in top German ad agencies. Led teams of 30+ creatives, winning 100+ awards together - some even for real work, not just the award circuit.

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