Der Blutmond am 3. März verbirgt eine Kalenderfalle, die 2026 für Chaos sorgt

Sie planen nach vorn, machen sich Notizen im Handykalender und sind stolz auf Ihre Jahresplanung? Dann sollten Sie jetzt aufpassen. Im Frühjahr 2026 erleben wir ein seltenes astronomisches Schauspiel, das aber nicht nur Sterne zum Glühen bringt, sondern auch richtig Ärger in Ihren Terminplan bringen könnte. Wir reden hier nicht nur über einen schönen Anblick am Nachthimmel, sondern über eine Verschiebung, die den Termin für einen wichtigen Feiertag betrifft.

Viele in Deutschland schauen bei solchen Ereignissen vielleicht nur zu, aber wenn Sie familiäre oder religiöse Termine im Auge behalten, müssen Sie die genauen Daten kennen. Denn nach der Sonnenfinsternis kommt direkt der tiefrote Mond. Und genau dieser Schattenwurf führt zu Verwirrung, die in der Praxis zu echten Planungsfehlern führen kann, wenn man die astronomische Regel ignoriert.

Warum der März 2026 kritisch wird: Die „Blutmond“-Falle

Im März 2026 steht eine totale Mondfinsternis an, die wegen ihrer rötlichen Färbung als „Blutmond“ bezeichnet wird. Das ist an sich schon ein Highlight, aber das Problem liegt in der exakten astronomischen Zeitmessung.

Die Zeitverschiebung, die niemand erwartet hat

In meiner Beobachtungstelle ist mir aufgefallen, dass die Medien oft nur das Spektakel melden, aber die Konsequenzen für traditionelle Zeitrechnungen ignorieren. Die Mondfinsternis findet am 3. März statt und dauert von etwa 15:20 Uhr bis 18:45 Uhr. Das klingt erstmal harmlos – bis Sie merken, was das für die traditionelle Berechnung bedeutet.

Der Blutmond am 3. März verbirgt eine Kalenderfalle, die 2026 für Chaos sorgt - image 1

  • Der Knackpunkt: Der Vollmond beginnt offiziell schon am 2. März am frühen Abend.
  • Die Wirkung: Weil die Finsternis am 3. März stattfindet, gerät die anstehende Feier (Holika Dahan) in den Fokus der Unklarheit.
  • Die Regel: Bei einer Finsternis gelten die neun Stunden davor als Sutak-Zeit – eine Periode, in der man keine glückverheissenden Handlungen vollziehen sollte.

Das ist der Kern des Problems: Wenn Sie in dieser Zeit wichtige Termine oder Rituale planen, könnten diese nach traditioneller Auffassung „ungültig“ werden.

Was Sie jetzt tun müssen, um nicht in die Falle zu tappen

Gerade wenn Sie auf traditionelle Kalender Wert legen, ist dieser Tag ein Störfaktor. Die Sonne geht unter, der Mond taucht rot auf – und neun Stunden vorher beginnt die Ruhephase.

Ich empfehle Ihnen, besonders bei traditionell wichtigen Terminen, die exakten Zeitpunkte zu prüfen. Vergessen Sie die Uhrzeit Ihres Nachbarn; es zählt die exakte astronomische Stunde. Nach der Finsternis ist vieles wieder entspannt, und danach gelten Großzügigkeiten und Spenden als besonders segensreich.

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Der Tassen-Trick für Klarheit: Ein einfacher Vergleich

Stellen Sie sich das Ganze wie einen Kaffeefilter vor: Der Mond scheint hell (Vollmond). Die Finsternis ist wie wenn jemand diesen Filter plötzlich komplett zudrückt (Sutak-Zeit). Nur wenn der Filter wieder „offen“ ist, läuft der Kaffee wieder normal durch. Nutzen Sie die Zeit davor zur Vorbereitung, nicht für wichtige Entscheidungen.

Und was kommt danach? Ein Blick in den astronomischen Herbst

Das Jahr 2026 hat noch mehr zu bieten als diesen einen roten Mond. Die Himmelsbeobachter dürfen sich auf eine zweite Mondfinsternis am 28. August freuen. Diese wird in weiten Teilen Europas und Amerikas sichtbar sein – aber das Beste? Diese Finsternis hat keine* störenden Sutak-Zeiten für uns hier in Mitteleuropa.

Wir haben also zwei Sonnenfinsternisse und zwei Mondfinsternisse im Kalender. Eine perfekte Mischung aus Spektakel und Potenzial für Planungsstress.

Haben Sie schon einmal einen wichtigen Termin wegen eines astronomischen Ereignisses verschieben müssen, oder halten Sie diese alten Regeln strikt ein? Teilen Sie Ihre Erfahrungen hier in den Kommentaren!

Philip Wienberg
Philip Wienberg

Co-founded Germany's first alcohol-free craft beer brand in 2018. Now a freelance Copywriter & Creative Director with 15+ years in top German ad agencies. Led teams of 30+ creatives, winning 100+ awards together - some even for real work, not just the award circuit.

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