Sie dachten, Italien ist das Paradies, wo das Leben günstig und die Pasta perfekt ist? Halten Sie Ihr Erspartes fest, denn die italienischen Gehälter werden Sie schockieren. Eine junge Amerikanerin zog nach Florenz, lebte den Traum – bis sie ihren ersten Vertrag sah. Was Sie sofort über die wahre Kostenfalle „La Dolce Vita“ wissen müssen, bevor Sie Ihr eigenes Kündigungsschreiben unterschreiben.
Der Umzug ins Glück: Wie Florenz zur Obsession wurde
Kaitlin Landolfa kam 2022 nach ihrem Abschluss mit großen Träumen nach Florenz. Eigentlich sollte es nur ein zehnsmonatiges Abenteuer sein, ein „Gap Year“ mit besserem Essen, als man es je in den Staaten finden würde. Heute, fast vier Jahre später, ist sie immer noch da. Und das, obwohl die Realität sie hart traf.
Die Corona-Zwangspause, die alles veränderte
Ihr erster Versuch im Auslandssemester 2020 endete abrupt. Dann kam 2021 zurück – und erlebte die Stadt fast ohne Menschen. Stellen Sie sich vor: Der Dom von Florenz, menschenleer, nur für Sie. Genau diese „reine Form“ Italiens ließ sie sich Hals über Kopf verlieben. Sie sah die Schönheit, die Touristen sonst überdecken.
- Der erste Anlauf scheiterte wegen Corona.
- Der zweite Aufenthalt schenkte ihr die Stadt in ihrer unberührten Form.
- Nach dem Studium traf sie die radikale Entscheidung: Raus aus den USA, rein ins Abenteuer Italien.

Der Schockmoment: Wenn der Lohn nicht zum Traum passt
In den USA ist der Glaube weit verbreitet: Italien ist billig, also kann man hier leicht reich werden (oder zumindest sorgenfrei leben). Die Wahrheit ist aber ernüchternd, besonders für Expats wie Kaitlin, die als Englischlehrerin arbeiten.
Die Gehaltslücke: Weniger Geld, gleicher Lebensstandard?
Sie bekamen ihr erstes Gehalt und dachten: „Das kann nicht stimmen.“ Die italienischen Löhne sind – im direkten Vergleich – extrem niedrig. Viele Amerikaner halten das Leben für günstiger, weil sie das im Hinterkopf haben, was sie in New York oder Kalifornien zahlen würden.
Aber hier liegt der entscheidende Fehler: Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Das Einkommensgefälle nivelliert die niedrigen Lebenshaltungskosten fast vollständig aus. Es ist kein Sparen, es ist ein Tausch: Lebensqualität gegen Karriere-Einkommen.
In der Praxis bedeutet das:
- Sie verdienen netto einen Bruchteil dessen, was Sie in den USA verdienen könnten.
- Die Mieten steigen rasant an, was manche Einheimische frustriert.
- Existenzminimum ist gesichert, aber vom „reich werden“ sind Sie meilenweit entfernt.
Die stille Gegenreaktion der Einheimischen
Nicht jeder ist begeistert von den jungen Amerikanern, die mit einem dicken Polster im Gepäck erscheinen. Kaitlin erlebte Beleidigungen, bei denen sie aufgefordert wurde, zurück in ihr Land zu gehen.

Der Vorwurf? Zuzug und höhere Kaufkraft treiben die Preise für alle unkontrolliert in die Höhe. Dieser unterschwellige Groll ist real und spürbar. Es ist ein schmaler Grat, wenn man sich in eine Kultur integrieren möchte, die gleichzeitig die eigenen Lebenshaltungskosten verteuert.
Der unbezahlbare Preis: Das opfern Sie wirklich
Wenn Sie sich entscheiden, für immer zu bleiben – was Kaitlin nun plant –, tauschen Sie etwas Unersetzliches ein: Nähe zu Familie und großen Ereignissen. Der Flug über den Atlantik ist teuer und nimmt viel Zeit in Anspruch.
Sie verpasst Geburtstage, Familientreffen – die kleinen Momente, die das Fundament des Lebens sind. Trotz dieser Opfer ist sie überzeugt: Italien ist jetzt ihr Zuhause. Sie würde nicht zurückkehren, sondern lieber hierbleiben, bis es einen Grund gibt zu gehen.
Was halten Sie davon? Würden Sie für eine bessere Lebensqualität Ihren Karriere-Turbo drosseln und massive Gehaltseinbußen in Kauf nehmen?









