Das schockiert dich: Warum dein Chef heimlich auf deine Körpergröße achtet

Du stehst im Meeting und hast das Gefühl, deine Argumente verpuffen im Raum? Vielleicht liegt es nicht an der Eloquenz deiner Worte, sondern an deiner Silhouette. Wir reden hier nicht von Mode, sondern von tief verwurzelten, unbewussten Urteilen, die uns täglich das Leben schwer machen. Viele übersehen, wie sehr der erste Eindruck – oder besser gesagt, die Körpergröße – deine Karriere blockiert. Jetzt ist es Zeit, das Spiel zu verstehen, bevor du wieder übersehen wirst.

Der unbewusste „Macht-Check“: Was wir wirklich sehen

Ich habe in meiner Praxis oft beobachtet: Sobald du einen Raum betrittst, führen Menschen diesen blitzschnellen, psychologischen Check durch. Professor Claus-Christian Carbon, ein führender Psychologe, bestätigt, was viele heimlich vermuten: Größe ist ein entscheidender Erfolgsfaktor, besonders bei Männern. Es ist dieses unbewusste Mantra: „Oh, der ist aber groß und mächtig!“

Warum Klein oft als Benachteiligt gilt

Sei ehrlich: Wenn du ein Gruppenfoto machst, läufst du automatisch nach hinten, richtig? Das ist kein Zufall. Kleinere Menschen kämpfen darum, überhaupt wahrgenommen zu werden – buchstäblich. In einer überfüllten U-Bahn in Berlin oder beim Kundenempfang wirst du schnell zur Hintergrundkulisse.

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  • Unbewusste Assoziation: Große Statur wird mit Führung und Durchsetzungsvermögen gleichgesetzt.
  • Der „Napoleon-Komplex“: Ein unfairer Begriff für alle, die ihre Kompetenz lauter statt größer zeigen müssen.
  • Statistik lügt nicht: Schau dir US-Präsidenten an – sie sind fast immer die Größten im Rennen.

Die unsichtbare Wand des Scheiterns – und wie du sie durchbrichst

Die schlechte Nachricht zuerst: Wir sind biologisch darauf programmiert, auf Höhe zu reagieren. Die gute Nachricht? Du musst das nicht einfach hinnehmen, besonders in Deutschland, wo der Durchschnittsmann 1,79 m misst.

Du kannst diese Muster nicht komplett ignorieren, ABER du kannst sie bewusst kontern. Wenn du dich unwohl fühlst, weil du immer übersehen wirst, musst du das Schweigen brechen. Aber wie?

Dein Actionplan: Die spielerische Offensive

Wage es, das Unsichtbare sichtbar zu machen. Wenn du das nächste Mal auf einem Gruppenfoto hinten stehst wie ein Stativ, sag es nicht fordernd, sondern charmant. Es wirkt, wenn es liebenswert und selbstironisch kommt. Anstatt zu murren, sagst du vielleicht: „Moment mal, ihr Riesen da hinten, ich brauche mal etwas mehr Licht für mein Selfie!“

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Der Schlüssel liegt darin, die Situation **spielerisch aufzulösen**. Wenn du deine Andersartigkeit als Chance siehst und nicht als Bedrohung, nehmen andere das auch nicht als Angriff wahr. Es geht darum, die Regeln der Wahrnehmung zu kennen, um sie dann nach deinen Regeln zu beugen.

Fazit: Andersartigkeit ist keine Schwäche

Statistisch gesehen fällt es großen Menschen leichter, schnell Karriere zu machen. Das ist die Realität der unbewussten Wahrnehmung. Aber „nicht typisch“ ist eben nicht „unnormal“. Die durchschnittliche Frau ist 1,66 m groß – und sie managt den Haushalt, den Job und die komplizierte Bürokratie. Akzeptiere die Unterschiede, aber lass sie nicht über deinen Wert entscheiden.

Welche Situation, in der deine Größe eine Rolle spielte, hast du am meisten geärgert? Schreib es in die Kommentare!

Philip Wienberg
Philip Wienberg

Co-founded Germany's first alcohol-free craft beer brand in 2018. Now a freelance Copywriter & Creative Director with 15+ years in top German ad agencies. Led teams of 30+ creatives, winning 100+ awards together - some even for real work, not just the award circuit.

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