diese versteckte 20-km-schicht hält bermuda davor ab, im atlantik zu versinken

Sie dachten, die Bermuda-Tragödie sei das größte Rätsel der Region? Falsch gedacht. Jahrzehntelang starrten Forscher ratlos auf die Geologie unter dem berühmten Dreieck. Nun haben Wissenschaftler etwas Unglaubliches gefunden – eine gigantische, geheimnisvolle Gesteinsschicht, die tiefer liegt als alles, was wir kannten. Und sie erklärt, warum diese Inselgruppe seit 30 Millionen Jahren nicht im Ozean versunken ist, obwohl der Vulkan längst ausgegangen ist.

Wenn Sie in Deutschland oder Österreich Urlaub machen, denken Sie vielleicht, Vulkangestein sei fest und vorhersehbar. Aber Bermuda wirft alle Lehrbücher über Bord. Wer sich fragt, warum diese Inseln so hartnäckig über dem Meeresspiegel verharren, muss bis zu 20 Kilometer tief blicken. Ich sage Ihnen: Was dort unten lauert, ist ein geologischer Super-Auftrieb.

Der 20-Kilometer-Trick: Warum Bermuda nicht absäuft

Normalerweise erwarten Geologen unter der ozeanischen Kruste den Erdmantel. Eine klare Grenze. Aber direkt unter Bermuda fanden Forscher der Carnegie Institution und Yale etwas völlig Unerwartetes: eine massive Gesteinsschicht von unfassbaren 20 Kilometern Dicke. Das ist nirgendwo sonst auf der Erde dokumentiert.

Dr. William Fraser, Seismologe, fasste es im Grunde so zusammen: „Wir haben hier eine Art Extra-Sohle, die den ganzen Plattenausschnitt stabilisiert.“

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Warum ist das relevant für Sie? Denken Sie an das „Bermuda Rise“ – die riesige Wölbung des Meeresbodens. Man dachte immer, Vulkane müssten diesen Auftrieb erzeugen. Aber da seit über 31 Millionen Jahren nichts mehr explodiert ist, musste die Ursache irgendwo anders liegen.

Der „Fels-Floß“-Effekt

Was diese 20 km dicke Schicht so besonders macht, ist ihre Dichte. Sie ist leichter als das umgebende Material. Stellen Sie sich das vor wie einen riesigen, versteckten Stein-Floß, der die gesamte Inselgruppe buchstäblich an die Oberfläche drückt.

Dieser unterirdische Auftrieb hebt den Meeresboden um über 500 Meter an. Das ist der wahre Grund, warum Bermuda trotz der Millionen von Jahren vulkanischer Stille nicht einfach im Atlantik versinkt.

  • Herkunft aus der Tiefe: Die Gesteine ähneln nicht typischem ozeanischem Gestein. Sie scheinen aus dem tiefen Mantel zu stammen – möglicherweise ein Überbleibsel aus der Zeit, als Pangäa zerbrach.
  • Das Problem der Silikate: Geologin Sarah Maza entdeckte, dass die Felsen ungewöhnlich wenig Siliziumdioxid enthalten. Das deutet auf extremen Druck und Hitze tief im Erdinneren hin.
  • „Nicht wie Hawaii“: Im Gegensatz zu Hotspot-Inseln wie Hawaii, die von frischem Magma geformt werden, ist Bermuda ein geologisches Fossil auf einer einzigartigen Basis.

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Das verborgene Erbe von Pangäa

Die Analysen deuten darauf hin, dass dieser steinhaltige Sockel von Magma geformt wurde, das vor 30 bis 35 Millionen Jahren erstarrte. Doch die Zusammensetzung zieht die Forscher noch viel weiter zurück – möglicherweise bis zu den Geburtstunden von Pangäa (vor 300 Millionen Jahren).

Man könnte argumentieren: Wer braucht schon die Mysterien des verschwundenen Flugzeugs, wenn die Geheimnisse der Kruste so brisant sind? Ich finde es bemerkenswert, wie oft wir das Wichtigste direkt unter unseren Füßen übersehen, während wir nach Katastrophen in der Luft suchen.

Praktischer Tipp für jeden Geologie-Fan:

Wenn Sie jemals eine topografische Karte des Meeresbodens sehen, achten Sie auf Abweichungen in der Tiefe von mehr als 100 Metern, selbst wenn keine aktiven Vulkane in der Nähe sind. Das, liebe Leser, ist oft ein Zeichen für einen solchen versteckten „Auftriebskörper“ – eine geologische Anomalie, die gegen die normalen Regeln spielt. Das ist wie der Kassenbon, den man jahrelang im Portemonnaie hatte und der plötzlich einen riesigen Wert offenbart.

Forscher wollen nun andere Pazifik-Inseln scannen, um zu sehen, ob dieses Phänomen öfter vorkommt. Aber stand heute bleibt Bermuda ein einmaliges Laborstück unseres Planeten.

Was denken Sie: Ist diese tiefe Schicht das einzige Gebilde dieser Art, oder gibt es auf der Welt noch andere „Überlebenskünstler“ auf dem Meeresgrund, die wir noch nicht entdeckt haben? Schreiben Sie es in die Kommentare!

Philip Wienberg
Philip Wienberg

Co-founded Germany's first alcohol-free craft beer brand in 2018. Now a freelance Copywriter & Creative Director with 15+ years in top German ad agencies. Led teams of 30+ creatives, winning 100+ awards together - some even for real work, not just the award circuit.

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