Du glaubst, du investierst? Ex-Goldman-Boss sagt, dein erstes Geld verschwendest du für diesen „Spaß“-Kauf

Du hast endlich 5.000 Euro gespart. Ein toller Anfang, oder? Viele in Deutschland greifen jetzt zum Handy, um den nächsten Tech-Aktien-Tipp zu googeln. Halt! Bevor du den nächsten Euro in hochriskante Wetten steckst, solltest du wissen, was ein Titan der Wall Street wirklich rät. Lloyd Blankfein, der ehemalige CEO von Goldman Sachs, hat eine radikal andere Meinung davon, womit junge Leute ihre ersten Ersparnisse verbringen sollten. Und es hat nichts mit Krypto zu tun.

Die Schock-Strategie: Erst absichern, dann leben

Ich habe mir die jüngsten Aussagen von Blankfein genau angehört, als er über den perfekten Start für jemanden Anfang 20 sprach, der etwa 4.300 Euro auf dem Konto hat. Die meisten seiner Banker-Kollegen machten einen Fehler. Sie kauften auffällige Statussymbole. Blankfein sagt: Vergiss das kurzfristige Glück – dein Fundament muss zuerst stehen.

Der Allianz-Deal, den jeder junge Sparer ignoriert

Was hat er als Erstes getan, als er sein erstes Geld hatte? Keine Aktien. Keine Goldbarren. Er schloss eine Versicherung ab. Das klingt nach der langweiligsten Empfehlung aller Zeiten, aber hier kommt der Knackpunkt: Blankfein sieht dies als eine Form des Zwangssparens und als Schutzschild für deine Familie. Wenn du junge Kinder oder Partner hast, ist das keine Option mehr, es ist eine Verpflichtung.

  • Schutz geht vor Rendite – zumindest am Anfang.
  • Versicherungen bauen Wert auf, auf den du im Notfall zugreifen kannst.
  • Wer das ignoriert, riskiert, dass ein kleiner Fehler die gesamte finanzielle Zukunft auslöscht.

Viele junge Leute in Deutschland denken, sie seien unbesiegbar und könnten damit warten. Aber gerade hier, wo die Bürokratie kompliziert ist und Notfälle teuer werden können, ist diese mentale Vorbereitung Gold wert.

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Wenn die Basis steht: Dein erster „Sinnloser“ Kauf

Nachdem du deine Verpflichtungen gesichert hast, hebt Blankfein überraschend den Zeigefinger und sagt: Jetzt darfst du dir etwas gönnen. Aber bitte richtig!

Er schlägt nicht den neuesten Tesla vor. Seine Empfehlung für den Spaßfaktor? Ein gebrauchtes Auto, das **mindestens 14 Jahre alt** ist. Klingt verrückt, oder? Aber er meint es ernst. Damit erfüllst du dir den Wunsch nach Lebensfreude und einem eigenen Gefährt, ohne gleich dein gesamtes risikobereites Kapital zu verbrennen.

Der Weg zum echten Wachstum: ETFs schlagen das Sparbuch

Sobald das Fundament stabil ist und du deinen Spaß-Kauf getätigt hast, beginnt die eigentliche Vermögensbildung. Blankfein wird hier ganz traditionell, aber extrem effektiv:

Für echtes, langfristiges Wachstum sind Aktien und kostengünstige ETFs unerlässlich, weil sie wahrscheinlich schneller wachsen als alle sicheren Alternativen.

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Mein Tipp (In Anlehnung an Blankfeins Prinzip): Wenn du ETFs wählst, achte auf die TER (Total Expense Ratio). Viele zahlen unnötig hohe Gebühren bei Banken, die dir immer noch teure Fondspakete andrehen wollen. Denk daran: Jede unnötige Gebühr ist wie ein Leck in deinem sparsamen Eimer.

Blankfein selbst spart übrigens auf seinem eigenen Sparkonto Marcus von Goldman Sachs – weil es digital ist und keine unnötigen Kosten für Filialen, Stifte oder Kaffeeautomaten verursacht. Er liebt einfache, effiziente Mechanismen.

Das Fazit: Strategie schlägt Spekulation

Die Lehre von diesem Ex-CEO ist klar: Sei verantwortungsbewusst, bevor du spekulierst. Sichere ab, erlaube dir dann einen kleinen, kalkulierten Spaß, und erst dann lässt du dein Geld für dich arbeiten – aber nur über die effizientesten Kanäle wie ETFs.

Was hältst du von diesem Ansatz? Würdest du deine ersten 5.000 Euro wirklich zuerst in eine Versicherung und dann in einen alten Gebrauchtwagen investieren, bevor du an die Börse gehst? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare!

Philip Wienberg
Philip Wienberg

Co-founded Germany's first alcohol-free craft beer brand in 2018. Now a freelance Copywriter & Creative Director with 15+ years in top German ad agencies. Led teams of 30+ creatives, winning 100+ awards together - some even for real work, not just the award circuit.

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