Handwerker wollten 30.000 Euro – wir bauten das Tiny House für die Oma dann selbst

Kennen Sie das? Sie brauchen eine Lösung, aber die Kostenvoranschläge der Profis lassen Ihnen das Blut in den Adern gefrieren. Als Yeli Heideckers Mutter ein würdiges Zuhause auf dem eigenen Grundstück brauchte, schlug ihr Mann die Idee eines Tiny Houses vor.

Doch als die ersten Angebote der Handwerker ins Haus flatterten, trauten sie ihren Augen kaum. Wir sprechen hier nicht von kleinen Mehrkosten, sondern von einer Summe, die locker die Kosten für ein kleines Jahresauto gesprengt hätte. **Was die Familie dann tat, könnten Sie sich in Ihrer eigenen Situation nicht einmal vorstellen, aber es hat 30.000 Dollar gespart.** Lesen Sie weiter, wenn Sie erfahren wollen, wie Sie solche Summen beim nächsten Bauprojekt einfach streichen.

Der 30.000-Euro-Schock: Warum der Selbstbau unvermeidlich wurde

Die Ausgangslage war klar: Yeli Heideckers Mutter wohnte in einem Wohnmobil auf dem Grundstück der Familie. Das war keine Dauerlösung. Die Heideckers wollten ihr ein stabiles, schönes Tiny House bauen, das den nötigen Komfort bietet.

Als sie sich die Preise für die Umsetzung durch professionelle Firmen ansahen, folgte der Schockmoment. Die geschätzten Kosten? Viel zu hoch. Viele glauben, Heimwerken sei eine Leidenschaft. Bei den Heideckers war es die nackte Notwendigkeit, um nicht pleitezugehen. Dieses Gefühl kennen viele von uns heute in Deutschland, wenn man sieht, was ein einfacher Dachdecker oder Installateur verlangt.

Der Startschuss fiel im September – Keine Zeit für Zögern

Anstatt die Hände in den Schoß zu legen, beschlossen Yeli und ihr Mann, die Ärmel hochzukrempeln. Im Spätsommer 2025 fingen sie an. Ihr Ziel: Mehrere Zehntausend Euro sparen, indem sie alles machten, was sie selbst mit etwas Recherche schaffen konnten.

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  • Die Strategie: Alles selber machen, was nicht sofort Spezialwissen (wie komplexe Elektrik) erforderte.
  • Der Vorteil: Das Haus sah am Ende aus wie eine perfekte Miniaturversion ihres eigenen Heims – einfach weil sie es mit Liebe zum Detail bauten.

Man muss sich das vorstellen: Während die Mutter nicht in der Stadt war, arbeitete das Paar fast pausenlos. Das ist kein Wochenendprojekt, das ist ein Vollzeit-Hobby mit enormen finanziellen Auswirkungen.

Das Ergebnis: Ein Tiny House, das aussieht wie vom Architekten

Überraschend ist, wie hochwertig das Ergebnis wurde. Das Tiny House ist nicht einfach nur eine Holzkiste. Es hat einen offenen Wohnbereich, der extrem hell wirkt – etwas, das Yeli heute besonders liebt.

Die Küche ist klein, aber hochfunktional, perfekt zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Mutter. Und ja, es gibt Platz für ein richtiges Bett. Es ist oft diese persönliche Anpassung, die man bei Standardlösungen nicht bekommt.

Kleiner Makel: Ein Bereich hing ihnen hinterher: Das Badezimmer war bei der Fertigstellung noch nicht ganz fertig. Denn manche Dinge – wie vielleicht die komplizierten Sanitäranschlüsse in einem winzigen Raum – musste man realistisch einschätzen.

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Praxistipp: Wo man wirklich sparen kann (ohne Sicherheit zu opfern)

Wir haben nachgefragt, welche Teile des Baus am einfachsten selbst umsetzbar waren und dabei das meiste Geld gespart haben. Viele Hobby-Heimwerker machen den Fehler, sich an komplexen Dingen zu versuchen, wo der Profi nur zwei Stunden bräuchte.

Hier der Deal: Konzentrieren Sie sich auf die Oberflächen und die Innenstruktur. Bei den Heideckers waren es vor allem diese Bereiche, die den großen Spar-Hebel brachten:

  • Innenausbau und Verkleidung: Die Verlegung von Bodenbelägen und das Anbringen von Wandverkleidungen sparen Hunderte von Euro pro Quadratmeter.
  • Einbauten nach Maß: Regale, kleine Schränke oder die Küchenzeile nach eigenen Plänen bauen, statt teure Standardmodule anzupassen.
  • Malerarbeiten: Vergessen Sie nicht, dass Maler zwar nicht die teuersten Handwerker sind, aber auch hier schlägt die Arbeitszeit kräftig zu.

Die gesamten Baukosten beliefen sich am Ende auf etwa 28.000 Euro (gut 33.000 Dollar). Ohne ihren Einsatz hätte dieses Haus sie fast das Doppelte gekostet. **Das ist wie ein jährliches Gehalt gespart, nur um der Mutter eine Freude zu machen.** Das zeigt, dass mit Planung und Durchhaltevermögen massive Summen drin sind.

Fazit: Die Investition in die Familie zählt

Yeli Heidecker gibt zu, dass sie heute vielleicht hier und da etwas anders machen würde. Aber die Tatsache, dass sie ihrer Mutter eine dauerhafte, sichere Bleibe schufen und gleichzeitig ihren Geldbeutel schonten, überwiegt alles. Es geht nicht nur um das gesparte Geld, sondern um das Gefühl, etwas Großes mit eigenen Händen geschaffen zu haben.

Haben Sie auch schon einmal wegen hoher Handwerkerkosten einen geplanten Umbau auf Eis gelegt oder selbst Hand angelegt? Teilen Sie Ihre beste Spar-Geschichte in den Kommentaren!

Philip Wienberg
Philip Wienberg

Co-founded Germany's first alcohol-free craft beer brand in 2018. Now a freelance Copywriter & Creative Director with 15+ years in top German ad agencies. Led teams of 30+ creatives, winning 100+ awards together - some even for real work, not just the award circuit.

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