Hör auf, im Park zu schwitzen: Dieser Typ joggt 5 km auf deinem Kühlschrank

Du stehst vor dem Laufband und denkst, du müsstest bei Regen durch den Wald rennen, um fit zu werden? Vergiss es. Während die Fitness-Gurus dir erzählen, wie wichtig die richtige Lauftechnik ist, hat ein Mann das Spiel komplett verändert – und zwar, indem er es lächerlich macht.

Wir reden hier von Jacob Abrams Cohen, dem Mann, der Fitness bewusst nicht ernst nimmt. Sein jüngster Streich? Fünf Kilometer joggen – auf der Oberseite eines Kühlschranks. Du hast richtig gehört. Wenn du dachtest, deine Morgenroutine wäre schon optimiert, lies weiter. Denn Cohens Methode entlarvt, wie viel unnötigen Ernst wir dem Training aufbürden.

Die Absurdität, die viral geht: Warum wir das lieben

Cohen läuft nicht um den Block. Er läuft unter dem Bett, in der Waschmaschine oder im Kleiderschrank. Sein Ziel ist nicht die Bestzeit, sondern die Botschaft: „Making Fitness Less Serious.“

Sein kurzes Video, in dem er unter einem heimischen Bett seine 5K absolviert, hat unfassbare **drei Millionen Menschen** erreicht. Das ist mehr Reichweite, als die meisten lokalen Fitnessstudios in einem Jahr erreichen.

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Was passiert im Kopf, wenn man sich auf einen Kühlschrank stellt?

Ich habe mir oft die Frage gestellt, wie muss sich das anfühlen, wenn man buchstäblich keinen Platz zum Laufen hat. Ich habe nachgefragt. Die Antwort ist entwaffnend einfach.

Cohen selbst sagt: „Ich denke dabei eigentlich gar nicht groß nach, wenn ich es mache. Ich sage mir einfach, ich mache jetzt die Challenge – und dann mache ich sie.“ Das ist genau der Punkt, den wir im Alltag oft vergessen: Hemmungen sind der größte Fitnesskiller.

Dein Wohnzimmer als Laufstrecke (Selbstversuch!)

Viele von uns hier in Deutschland kennen das: Die Laufschuhe stehen bereit, aber das Wetter ist typisch norddeutsch – grau und nass. Anstatt dann drinnen 10 Minuten auf der Stelle zu trippeln, machen wir gar nichts. Cohen zeigt, dass das Hindernis oft nur die eigene Wahrnehmung ist.

Hier sind die Lektionen, die wir von seiner Kühlschrank-Challenge lernen können, selbst wenn du nicht vor hast, auf Küchengeräten zu trainieren:

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  • Ort ist egal: Ob im engen Flur oder zwischen Wäschekörben – Hauptsache, der Körper bewegt sich.
  • Der Zeitraffer-Trick: Die Läufe werden im Zeitraffer gezeigt. Das nimmt dem Ganzen die Schwere und macht es unterhaltsam.
  • Fokus auf das Ziel, nicht auf den Weg: Cohen konzentriert sich auf das Ziel (5 km), nicht darauf, wie langweilig die Umgebung ist.

Sein Erfolg ist der Beweis: Authentizität schlägt Perfektion. Er hat 97.000 Follower nur deshalb, weil er sich nicht scheut, albern auszusehen.

Als die Marken aufgesprungen sind

Das Beste daran? Die Industrie hat es bemerkt. Als Cohen auf dem Kühlschrank seine Runden drehte, konnte sich Adidas nicht zurückhalten. Ihr Kommentar: „Unsere Schuhe sind für harte Bedingungen gemacht.“ Tausende Likes für diesen genialen Marketing-Zug.

Selbst Instagram kommentierte trocken: „Man weiß wirklich nie, was jemand in der Privatsphäre seines Zuhauses so treibt.“ Das zeigt: Wenn du etwas Verrücktes machst, das echt ist, wird es bemerkt.

Also, bevor du das nächste Mal frustriert das Laufband einschaltest, frag dich: Welche absurde Ecke in meiner Wohnung könnte ich für 5 Minuten als meine persönliche Marathonstrecke umfunktionieren? Was hält dich wirklich davon ab, einfach loszulegen?

Philip Wienberg
Philip Wienberg

Co-founded Germany's first alcohol-free craft beer brand in 2018. Now a freelance Copywriter & Creative Director with 15+ years in top German ad agencies. Led teams of 30+ creatives, winning 100+ awards together - some even for real work, not just the award circuit.

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