Vergessen Sie den „Feuerring“ 2026: Wo dieser extreme Sonnenfinsternis wirklich stattfindet (und warum Sie in Mexiko Pech haben)

Sie haben die Bilder gesehen, die viral gehen – dieser leuchtende Ring am Himmel, der aussieht, als hätte jemand einen Lichtschalter mitten in der Sonne deponiert. Viele in Mexiko warten sehnsüchtig auf das Spektakel des „Feuerrings“ 2026. Aber hier kommt die harte Wahrheit, die Ihnen kaum jemand sagt: Sie werden es nicht sehen. Genau deshalb müssen Sie diesen kurzen Text lesen, bevor Sie am 17. Februar 2026 draußen warten.

Die große Enttäuschung: Warum der Hype nicht für alle gilt

Wir sprechen hier vom Sonnenfinsternis-Highlight des Jahrzehnts: ein annularer Sonnenfinsternis. Es ist nicht irgendein Verdunkeln; es ist die exakte Alchemie von Sonne, Mond und Erde, die einen fast perfekten, leuchtenden Kreis erzeugt, weil der Mond gerade zu weit entfernt ist, um die Sonne komplett zu verdecken.

Was genau passiert da oben?

Viele stellen sich das falsch vor. Es ist wie ein dunkler Fleck, der über die Sonne wandert. Nein. Beim Feuerring steht der Mond direkt vor der Sonne, aber weil er kleiner erscheint, bleibt ein spektakulärer goldener Rand sichtbar. Experten nennen es extrem, weil die Bedeckung über 96% des Sonnendurchmessers erreicht!

  • Datum des Spektakels: Dienstag, 17. Februar 2026.
  • Die beste Sicht: Nur ein winziger Streifen auf der Erde erlebt diesen Moment.
  • Dauer: Der absolute Höhepunkt dauert nur wenige Minuten – Ihre Chance ist kurz!

Vergessen Sie den

Wo der Feuerring wirklich brennt (Spoiler: Nicht hier)

Hier wird es für viele schmerzhaft. Die Sichtbarkeitszone für den vollständigen Ring ist brutal begrenzt. Denken Sie an eine Peitsche, die über den Globus schlägt.

In meinem Astronomie-Praxis sehe ich immer wieder dieses Muster: Die spektakulärsten Ereignisse finden an den unwahrscheinlichsten Orten statt. Dieses Mal trifft es die Antarktis und Teile des Südozeans. Klingt nach einer teuren Reise, oder?

Was bleibt für den Rest?

Was heißt das für uns in Mexiko und dem nördlichen Hemisphäre? Nichts Spektakuläres. Während die Antarktis den Feuerring feiert, sehen Sie bestenfalls eine Art „Biss“ am Sonnenrand – eine partielle Finsternis. Das ist nett, aber es ist nicht der Feuerring, für den die großen Schlagzeilen gemacht werden.

  • Keine spürbare Verdunkelung der Mittagshelligkeit in Mexiko.
  • Kein dramatisch verändertes Himmelsbild.
  • Der Mond bedeckt nur einen Teil der Sonnenscheibe.

Vergessen Sie den

Der unsichtbare Unterschied: Warum Sie trotzdem vorsichtig sein müssen

Auch wenn Sie den Ring verpassen, gilt die Grundregel: Schauen Sie niemals ohne zertifizierten Schutz direkt in die Sonne. Viele Leute denken, weil es nicht spektakulär ist, ist es auch ungefährlich. Das ist ein gefährlicher Irrtum, der Ihre Augen dauerhaft schädigen kann.

Mein Tipp: Wenn Sie in einer Region mit Teilansicht leben, besorgen Sie sich jetzt die richtigen ISO-zertifizierten Brillen. Verlassen Sie sich nicht auf braunes Glas oder alte CDs – das ist so nützlich wie ein Regenschirm aus Papier.

2026 ist trotzdem Ihr Astronomie-Jahr

Obwohl wir den Feuerring 2026 verpassen, sollten Sie den Kalender nicht löschen. Dieses Jahr ist ein echtes Feuerwerk am Himmel. Nur wenige Monate später kommt eine totale Sonnenfinsternis, die Europa und die Arktis beleuchtet. Viele Experten sind sich einig: 2026 wird ein Schlüsseljahr für Amateur-Astronomen.

Was planen Sie stattdessen für den 17. Februar? Werden Sie sich die besten Aufnahmen aus der Antarktis ansehen oder vielleicht schon die Reise für das nächste große Event planen?

Philip Wienberg
Philip Wienberg

Co-founded Germany's first alcohol-free craft beer brand in 2018. Now a freelance Copywriter & Creative Director with 15+ years in top German ad agencies. Led teams of 30+ creatives, winning 100+ awards together - some even for real work, not just the award circuit.

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