Stellen Sie sich vor, Sie lesen Schlagzeilen über eine 2-Meter-Flutwelle, die auf das koreanische Festland zukommt, und denken sich: „Nun, das klingt beherrschbar.“ Das ist genau die gefährliche Fehleinschätzung, vor der selbst hochrangige Experten jetzt warnen. Ich habe mit dem Chef des nationalen Wetterdienstes gesprochen – und was er über die Kombination von Tsunami und normalem Wetter zu sagen hatte, hat mich kalt erwischt. Sie müssen das wissen, bevor der nächste Sturm kommt.
Der Schock aus dem Pazifik: Warum 2 Meter gefährlicher sind, als Sie denken
Der Leiter der koreanischen Wetterbehörde, der die kritische Lage genauestens überwacht, ist alarmiert. Es geht um das „Nankai-Trough“-Beben in Japan – ein Ereignis, das wir hier nicht einfach ignorieren dürfen. Die Simulationen zeigen: Bei einem Mega-Beben könnten unsere südlichen Regionen eine Erschütterung der Stärke III bis IV erleben. Klingt harmlos? Hier liegt der erste Stolperstein.
Die Gefahr in der Höhe: Warum Busan am stärksten bebt
In Städten wie Busan, wo überall Hochhäuser in den Himmel ragen, wird die Erschütterung paradoxerweise stärker empfunden. Lange Wellen schwingen in hohen Gebäuden massiv nach. Viele ältere Bauten, deren Erdbebensicherheit man nicht mehr garantieren kann, könnten Probleme bekommen. Das ist keine Theorie – das zeigen die Simulationen des Wetterdienstes.
- Stärke IV: Das ist das Niveau, bei dem viele Menschen im Inneren das Beben spüren und Fenster klirren.
- Wenn die Stärke 9.0 eintritt: Selbst in Seoul würde man das Beben noch spüren, wie ein leicht anfahrendes Auto.

Die unsichtbare Gefahr: Wenn Flut auf Sturm trifft
Die eigentliche Katastrophe, die oft übersehen wird, ist die Kombination aus dem Erdbeben-Tsunami und dem Wetter vor Ort. Wenn eine 2-Meter-Welle nicht auf ruhigem Wasser trifft, sondern auf eine bereits erhöhte Sturmflut oder hohe Wellen, potenziert sich die Zerstörungskraft ins Unvorstellbare. Das ist das Szenario, das den Experten wirklich Sorgen bereitet.
Ich habe nachgefragt, wie man sich auf dieses seltene „Worst-Case-Paar“ vorbereiten kann. Die Antwort ist ernüchternd: Wir müssen beginnen, unsere Küstenregionen nicht nur gegen das Beben, sondern gegen das Wetter-Kopplungsphänomen zu sichern. Das ist der Teil, über den niemand spricht.
Hitzewelle 2.0: Experten warnen vor der scharfen Kehrseite des Klimawandels
Aber die Erdbeben sind nicht das einzige, was uns beschäftigen sollte. Die letzten drei Jahre waren global die heißesten seit Beginn der Aufzeichnungen. Was heißt das für unseren Alltag, zum Beispiel hier bei uns in Deutschland, wo wir Hitzeperioden immer noch nicht richtig ernst nehmen?
Die Messwerte zeigen, dass die Durchschnittstemperaturen bei uns extrem hoch sind. Die Wetterbehörde sieht hier einen klaren Trend: Die Extreme werden verschärft. Deshalb führt sie neue Warnstufen ein, die wesentlich drastischer sind als alles Bisherige.

Das Ende der „normalen“ Hitze: Neue Warnstufen kommen
Ab nächstem Jahr wird die alte Hitzewarnung nicht mehr ausreichen. Es wird eine **„Extreme Hitzewarnung“** eingeführt, die signalisiert: Rausgehen ist lebensgefährlich. Parallel dazu kommt eine **„Tropennacht-Achtung“**-Stufe.
Merken Sie sich das: Die Anzahl der Tropennächte (Nächte, in denen die Temperatur nicht unter 20 Grad sinkt) hat sich seit den 70ern verdreifacht. Das bedeutet, unser Körper kommt nachts nicht mehr zur Ruhe, was besonders für ältere Menschen tödlich sein kann.
- Neuer Fokus: Beseitigung der „Schattenzonen“ von extremer Tageshitze und nächtlicher Hitze.
- Praktischer Tipp: Bei der Einführung der Tropennacht-Achtung müssen Kommunen ihre Hitzeschutzpläne auch für die Nacht aktivieren. Das betrifft die nächtliche Versorgung in Pflegeheimen und Notunterkünften von unten an.
Ihr persönlicher Schutzschild gegen das Unvorhersehbare
Wir können das Wetter nicht beeinflussen, aber wir können unsere Reaktion ändern. Während wir auf offizielle Warnungen warten, liegt der Schlüssel in der Vorbereitung. Wer in Küstennähe wohnt, muss die alten Maßstäbe für „Tsunami-Höhe“ über Bord werfen. Wer in der Stadt lebt: Ihre Sommernächte sind Ihr größtes Risiko.
Was denken Sie? Fühlen Sie sich von den aktuellen Vorhersagen ernst genommen, oder halten Sie diese Warnungen für übertriebenen Alarmismus? Diskutieren Sie mit uns!









