Warum selbst 668 Milliarden Elon Musk nicht glücklich machen – und Sie jetzt handeln müssen

Stellen Sie sich vor: Sie arbeiten hart für die nächste Gehaltserhöhung, sparen für die Anzahlung und optimieren jeden Posten in der Haushaltsrechnung. Doch was, wenn wir Ihnen sagen, dass der reichste Mensch der Welt, Elon Musk, sagt, dass dieser ganze Stress am Ende nichts wert ist? Genau das hat er kürzlich geteilt, und es ist ein Schock für jeden, der noch glaubt, dass Reichtum das ultimative Ziel ist.

Musk, der Mann, dessen Vermögen im Grunde ein eigenes kleines Land sein könnte, twitterte kürzlich: „Wer auch immer gesagt hat, ‚Geld kann kein Glück kaufen‘, wusste wirklich, wovon er spricht.“ Ein trauriges Emoji machte die Ansage komplett. Wir reden hier nicht über Ihren Nachbarn, der den Lottogewinn verspielt hat. Wir reden über den Typen, der gerade wieder Milliarden durch den Börsenwert von SpaceX dazugewonnen hat.

Das ist wichtig für Sie, weil es Ihre gesamte Perspektive auf das Leben, Sparen und Karriereziele auf den Kopf stellt. Wenn selbst Milliardäre an dieser unsichtbaren Mauer hängen bleiben, wo stehen Sie dann?

Die verflixte Grenze: Ab wann wird mehr Geld irrelevant?

In meiner Beobachtung des Arbeitslebens sehe ich ständig, wie Menschen körperlich und geistig ausbrennen, nur um ein paar extra Scheine zu verdienen. Wir glauben fest daran, dass das nächste Level an Wohlstand automatisch das nächste Level an Zufriedenheit bedeutet. Die Wissenschaft sagt: Stimmt – aber nur bis zu einem gewissen Punkt.

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Die Wissenschaft der „Abnehmenden Erträge“

Experten nennen das „abnehmende Erträge“. Einfach gesagt: Die erste Million Euro auf Ihrem Konto macht einen massiven Unterschied. Sie sichert Nahrung, Wohnung, Freiheit. Die zweite Million? Etwas weniger. Bei Elon Musks 668 Milliarden Dollar ist der Effekt auf das tägliche Wohlbefinden fast Null.

David Bartram, Soziologe, fasst es knackig zusammen: „Sobald man ein paar Millionen hat, ist alles darüber hinaus für das Glück bedeutungslos.“ Für Menschen mit unmengen Kapital liegt das wahre Glück dann offenbar ganz woanders – nämlich in Dingen, die man nicht kaufen kann, wie Freundlichkeit oder einem positiven gesellschaftlichen Beitrag. Klingt fast schon ironisch, oder?

Der Trick der Superreichen: Warum sie anders jagen

Aber bedeutet das, wir sollen aufhören, Geld verdienen zu wollen? Auf keinen Fall. Wie Musk selbst in einem Podcast erklärte, geht es nicht darum, das Glück zu verfolgen, sondern darum, einen Mehrwert zu schaffen.

Ich habe diesen Gedanken bei vielen erfolgreichen Gründern in Deutschland beobachtet: Sie konzentrieren sich nicht auf das Geld. Sie konzentrieren sich darauf, ein Problem zu lösen, das groß genug ist. Das Geld kommt dann fast automatisch als Nebenprodukt.

  • Fokus verschieben: Hören Sie auf, direkt das Glück zu jagen.
  • Mehrwert schaffen: Fragen Sie sich, welches nützliche Produkt oder welche Dienstleistung Sie anbieten können.
  • Netto-Beitrag sein: Streben Sie danach, der Gesellschaft mehr zu geben, als Sie entnehmen.

Wenn Sie das nächste Mal im Supermarkt stehen und sich ärgern, weil die Preise für Butter oder Benzin wieder steigen – denken Sie daran, dass selbst Elon Musk seine größte „Jagd“ nicht nach Euros ausrichten sollte. Er muss sich auf den Impact konzentrieren.

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Ihr persönlicher Hack zur Glückssteigerung – ganz ohne Milliardärs-Budget

Sie brauchen keine 600 Milliarden, um diesen Mechanismus zu nutzen. Der Schlüssel liegt darin, den Punkt zu finden, an dem der Zuwachs an Geld nicht mehr proportional zu Ihrer Lebenszufriedenheit steigt. Für die meisten Deutschen liegt dieser Punkt deutlich unterhalb der Millionengrenze, wenn es um die Grundbedürfnisse geht.

Mein Rat: Sobald Ihre Grundsicherung (Mittelklasse-komfort) gewährleistet ist, investieren Sie Ihre zusätzliche Energie nicht in die dritte Überstunden-Schicht, sondern in Beziehungen, Gesundheit oder sinnvolle Hobbys. Das ist der Bereich, wo die Rendite für Ihr persönliches Glück massiv steigt, auch wenn Ihr Kontostand stagniert. Das ist der Punkt, an dem das Gefühl der „erleichterten Last“ der „Gier nach Mehr“ den Platz einnimmt.

Musks Aussage ist also kein Statement der Arroganz, sondern eine Warnung: Der Preis für den ultimativen Reichtum kann hoch sein, und am Ende kauft er nicht das, was wir wirklich wollen.

Was denken Sie? Würden Sie aufhören zu arbeiten, wenn Sie wüssten, dass jede weitere Million Ihr Glück nicht steigert? Diskutieren Sie jetzt mit!

Philip Wienberg
Philip Wienberg

Co-founded Germany's first alcohol-free craft beer brand in 2018. Now a freelance Copywriter & Creative Director with 15+ years in top German ad agencies. Led teams of 30+ creatives, winning 100+ awards together - some even for real work, not just the award circuit.

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